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Finanz24 · Steuerrechner 2026: Einkommenssteuer aller 2’110 Gemeinden
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Rechner · Steuern

Steuer­rechner 2026

Kantons-, Gemeinde-, Kirchen- und Bundessteuer für alle 2’110 Gemeinden der Schweiz, mit den Tarifen und Steuerfüssen der ESTV. Mit Ihrem steuerbaren Einkommen erhalten Sie frankengenau denselben Betrag wie im offiziellen Rechner.

Stand
Steuerjahr
2026
Gemeinden
2’110
Quelle
ESTV

Was zahlen Sie an Steuern?

Rechnet in Ihrem Browser
Der Kanton, in dem Sie am 31. Dezember Wohnsitz haben.
Jede Gemeinde hat ihren eigenen Steuerfuss. Innerhalb desselben Kantons geht der Unterschied schnell in die Tausende.
Tarife und Steuerfüsse ändern jedes Jahr. Frühere Jahre bleiben abrufbar, etwa für die Steuererklärung, die im Folgejahr fällig ist.
Zivilstand
Ehepaare und eingetragene Partnerschaften werden gemeinsam veranlagt, mit der Entlastung, die im jeweiligen Kanton gilt.
Nur die Mitgliedschaft in einer Landeskirche des Kantons löst Kirchensteuer aus.
Womit rechnen wir?
Mit dem steuerbaren Einkommen ist das Ergebnis exakt. Aus dem Bruttolohn ist es eine Schätzung mit den Standardabzügen, ohne Säule 3a, Einkäufe, Liegenschaft oder Alimente. Mit dem Detailrechner der ESTV abgeglichen: In 25 von 26 Kantonen trifft sie das steuerbare Einkommen auf den Franken, die grösste Abweichung beträgt CHF 48.
CHF
Der Betrag aus Ihrer Steuererklärung nach allen Abzügen, nicht der Bruttolohn.
CHF
Bund und Kanton lassen nicht dieselben Abzüge zu. Leer lassen, wenn Sie nur einen Betrag haben.
Steuern pro Jahr
—
Kantonssteuer—
Gemeindesteuer—
Direkte Bundessteuer—
Total pro Jahr—

Einfache Steuer (100 %)—
Steuerfuss Kanton / Gemeinde—
Durchschnittsbelastung—
Grenzsteuersatz—
Pro Monat—

Tarife und Steuerfüsse: ESTV, Steuerjahr 2026. Mit dem offiziellen Rechner der ESTV abgeglichen. Massgebend ist die Veranlagungsverfügung Ihrer kantonalen Steuerverwaltung.

Gleiches Einkommen, andere Gemeinde

Sobald ein Kanton geladen ist, sehen Sie hier, wie viel Steuern dasselbe Einkommen in der günstigsten und in der teuersten Gemeinde dieses Kantons kostet.

Nach Kanton

Ihr Kanton im Detail

Jeder Kanton hat seinen eigenen Tarif und seine eigene Regel für Verheiratete. Auf der Kantonsseite finden Sie denselben Rechner, bereits auf Ihren Kanton eingestellt, und die vollständige Rangliste aller Gemeinden, von der günstigsten bis zur teuersten.

Grundlagen

Bund, Kanton und Gemeinde: drei Steuern auf dasselbe Einkommen

In der Schweiz wird die Einkommenssteuer an drei Gemeinwesen bezahlt: an den Bund, an den Kanton und an die Gemeinde. Für den Bund gilt ein einziger Tarif im ganzen Land. Kanton und Gemeinde gehen dagegen von derselben Grundlage aus, der einfachen Steuer, und multiplizieren sie mit ihrem jeweiligen Steuerfuss.

Ein Steuerfuss allein sagt deshalb wenig aus. 120 % in einem Kanton mit flachem Tarif können günstiger sein als 70 % in einem Kanton mit steilem Tarif. Vergleichen lassen sich nur die Frankenbeträge, und diese zeigt der Rechner.

Fünf verschiedene Tarifarten

Der Tarif, nach dem sich aus dem Einkommen die einfache Steuer ergibt, ist nicht in allen Kantonen gleich aufgebaut. Es gibt fünf Arten, und sie lassen sich nicht gegeneinander austauschen:

TarifartFunktionsweiseKantone
StufentarifJede Stufe hat eine Breite und einen Grenzsteuersatz; die Steuer wird Stufe für Stufe aufsummiert.ZH, BE, AG, SG und weitere
SchwellentarifZu jeder Schwelle gehört ein fester Betrag plus ein Grenzsteuersatz für das Einkommen darüber, wie bei der direkten Bundessteuer.LU, SO, GR, TI und weitere
Flat TaxEin einheitlicher Satz auf dem gesamten Einkommen.OW, UR
FormelDer Tarif ist als mathematische Formel festgelegt.BL
DurchschnittssatzDie Tabelle nennt den durchschnittlichen Satz statt des Grenzsatzes; Zwischenwerte werden interpoliert.FR

Dazu kommen Sonderfälle: Schwyz und das Wallis haben eine eigene Gemeindetabelle, Waadt begrenzt Kantons- und Gemeindesteuer zusammen auf einen Anteil des Einkommens, und im Wallis liest jede Gemeinde dieselbe Tabelle an einer anderen Stelle. Wer das mit einer Durchschnittsformel nachbildet, liegt schnell um Hunderte von Franken daneben.

Verheiratete: Satzbestimmung mit geteiltem Einkommen

Ehepaare werden gemeinsam veranlagt, ihre Einkommen werden also zusammengezählt. Ohne Korrektur würde die Progression ein Ehepaar stärker belasten als zwei Alleinstehende mit demselben Einkommen. Jeder Kanton regelt das anders, am häufigsten über die Satzbestimmung: Der Steuersatz wird beim durch einen Divisor geteilten Einkommen ermittelt und dann auf das gesamte Einkommen angewendet.

Ein scheinbares Detail, an dem viele private Rechner scheitern: Ob der Satz beim exakt halbierten Einkommen bestimmt wird oder beim auf CHF 100 abgerundeten, macht bei ungeraden Beträgen mehrere Franken aus. Für jeden Kanton wurde die geltende Variante anhand des offiziellen Rechners kalibriert.

Vom Lohn zum steuerbaren Einkommen

Der Rechner geht vom steuerbaren Einkommen aus, weil nur so ein exaktes Ergebnis möglich ist. Zwischen Ihrem Bruttolohn und dieser Zahl liegt die ganze Steuererklärung: AHV, ALV und Pensionskasse, Berufskosten, Versicherungsprämien, Säule 3a, Kinderabzüge und Sozialabzüge, die jeder Kanton anders regelt.

Was Ihnen vom Bruttolohn direkt abgezogen wird, zeigt der Brutto-Netto-Rechner. Wer quellenbesteuert ist, wird nach einem eigenen Tarif besteuert; dafür gibt es den Quellensteuer-Rechner. Der grösste Abzug, den Sie selbst beeinflussen können, ist die Säule 3a.

Was dieser Rechner nicht ist

Er ersetzt weder die Steuererklärung noch eine Steuerberatung. Er berechnet die Einkommenssteuer aus dem Betrag, den Sie eingeben, prüft aber nicht, ob dieser stimmt. Vermögenssteuer, Liegenschaften und Sonderfälle berücksichtigt er nicht. Massgebend ist immer die Veranlagungsverfügung Ihrer kantonalen Steuerverwaltung.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur Einkommenssteuer

Welches Einkommen muss ich eingeben?

Das steuerbare Einkommen, also nicht den Bruttolohn. Es steht in Ihrer letzten Steuererklärung oder in der Veranlagungsverfügung, nachdem alle Abzüge berücksichtigt sind: Berufskosten, Säule 3a, Pensionskasseneinkäufe, Versicherungsprämien, Kinder- und Sozialabzüge. Wer stattdessen den Bruttolohn einträgt, erhält eine deutlich zu hohe Steuer.

Warum stehen Kanton und Bund getrennt?

Bund und Kanton lassen nicht dieselben Abzüge zu. Die Veranlagungsverfügung weist deshalb ein steuerbares Einkommen für den Kanton und eines für den Bund aus; das Einkommen für den Bund liegt meist etwas höher. Haben Sie nur eine Zahl, lassen Sie das zweite Feld leer. Der Rechner verwendet dann denselben Wert.

Wieso zahle ich in der Nachbargemeinde weniger?

Weil jede Gemeinde ihren eigenen Steuerfuss festlegt. Kanton und Gemeinde gehen von derselben Grösse aus, der «einfachen Steuer», und multiplizieren sie mit ihrem jeweiligen Steuerfuss. Bei gleichem Einkommen liegen zwischen der günstigsten und der teuersten Gemeinde desselben Kantons deshalb oft mehrere tausend Franken im Jahr. Der Rechner kennt alle 2’110 Gemeinden einzeln.

Was ist die einfache Steuer?

Die Rechengrösse, von der alle weiteren Beträge abhängen. Der Kanton legt einen Tarif fest, nach dem sich aus dem steuerbaren Einkommen die einfache Steuer ergibt; sie entspricht 100 %. Kanton, Gemeinde und Kirche wenden darauf ihren Steuerfuss an. 98 % für den Kanton und 90 % für die Gemeinde ergeben also 188 % der einfachen Steuer und nicht 188 % des Einkommens. Ein Steuerfuss von 120 % ist darum nicht zwingend hoch und einer von 60 % nicht zwingend tief; vergleichen lassen sich Steuerfüsse nur innerhalb desselben Kantons.

Warum rechnen Verheiratete anders?

Ihre Einkommen werden zusammengezählt. Damit die Progression Ehepaare nicht benachteiligt, sieht jeder Kanton eine Entlastung vor: ein Vollsplitting (der Satz wird beim halben Einkommen bestimmt), ein Teilsplitting, einen eigenen Tarif für Verheiratete oder, wie im Wallis, einen Abzug direkt vom Steuerbetrag. Der Rechner verwendet für jeden Kanton die Regel, die dort gilt.

Sind Kirchensteuer und Personalsteuer inbegriffen?

Ja, beide. Die Kirchensteuer ist ein weiterer Steuerfuss auf derselben einfachen Steuer und fällt nur an, wenn Sie einer Landeskirche des Kantons angehören. Andernfalls wählen Sie «Keine / andere». Die Personalsteuer ist ein fixer Betrag pro Person, den einige Kantone zusätzlich erheben; sie hängt nicht vom Einkommen ab und ist im Total enthalten.

Wie genau ist das Ergebnis?

Auf den Franken genau. Vor jeder Veröffentlichung vergleicht ein Skript unsere Zahlen mit dem offiziellen Steuerrechner der ESTV: einfache Steuer sowie Kantons-, Gemeinde-, Kirchen- und Bundessteuer, jeden Betrag einzeln und in mehreren Gemeinden pro Kanton. Weicht ein einziger Wert um mehr als einen Franken ab, wird nicht publiziert.

Was ist hier nicht enthalten?

Die Vermögenssteuer sowie die Steuern auf Kapitalleistungen aus der Vorsorge, Grundstückgewinnen, Erbschaften und Schenkungen. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind Sonderfälle wie Konkubinat mit Kindern, unterjährige Steuerpflicht oder interkantonale Ausscheidung. Massgebend bleibt immer die Veranlagungsverfügung Ihrer Steuerverwaltung.