Finanz24 · Budgetrechner Schweiz 2026: was am Monatsende bleibt
https://finanz24.ch/budgetrechner/
Budgetrechner
Was am Monatsende übrig bleibt, einschliesslich der beiden Posten, die in der Schweiz nicht vom Lohn abgezogen werden: Steuern und Krankenkasse.
- Serafe
- CHF 335.00
- Jahr
- 2026
- Quelle
- UVEK
Was bleibt am Monatsende?
Rechnet in Ihrem BrowserSerafe: Bundesrat / UVEK · Radio- und Fernsehabgabe, CHF 335.00 für 2026. Geprüft am 06.09.2026. Alle übrigen Zahlen sind Ihre eigenen.
Auf einer Schweizer Lohnabrechnung stehen nur AHV, IV, EO, ALV, NBU und die Pensionskasse. Steuern und Krankenkasse gehen nicht vom Lohn ab. Sie werden separat in Rechnung gestellt und sind zusammen oft höher als jeder andere Posten ausser der Miete. Legen Sie dafür jeden Monat Geld zurück.
Was auf der Lohnabrechnung steht und was nicht
| Posten | Wird vom Lohn abgezogen? |
|---|---|
| AHV / IV / EO | Ja |
| ALV (Arbeitslosenversicherung) | Ja |
| NBU (Nichtberufsunfall) | Ja |
| Pensionskasse (BVG) | Ja |
| Krankenkasse | Nein: eigener Vertrag, pro Person |
| Steuern | Nein: eigene Rechnung, meist in Raten |
| Serafe | Nein: pro Haushalt, jährlich |
Die einzige Ausnahme ist die Quellensteuer: Wer weder den Schweizer Pass noch die Niederlassungsbewilligung C hat, dem zieht der Arbeitgeber die Steuer direkt vom Lohn ab. Alle anderen erhalten später eine Steuerrechnung.
Die Drittelsregel gilt auch beim Mieten
Dieselbe Regel, mit der Banken die Tragbarkeit einer Hypothek prüfen, benutzen Verwaltungen bei der Wohnungsvergabe: höchstens ein Drittel des Einkommens für die Miete. Wer darüber liegt, erhält die Wohnung meist nicht. Wie sich dieselbe Regel beim Kauf auswirkt, zeigt der Hypothekenrechner.
Den 13. Monatslohn als Reserve einplanen
Wer den 13. Monatslohn durch zwölf teilt und ins Monatsbudget einrechnet, hat auf dem Papier mehr Geld und im Dezember weniger. Planen Sie ihn besser für das ein, wofür er in den meisten Haushalten ohnehin gebraucht wird: Steuerrechnung, Zahnarzt, Franchise und Selbstbehalt.
Eine Finanzberatung. Er ordnet Ihre eigenen Zahlen und rechnet sie zusammen; Ihre Prämie und Ihre Steuerrechnung kennt er nicht. Diese beiden Beträge berechnen der Steuerrechner und der Franchise-Rechner für Sie aus.
Häufige Fragen zum Haushaltsbudget
Warum reicht mein Nettolohn nicht so weit wie gedacht?
Zwei der grössten Posten eines Schweizer Haushalts werden nicht vom Lohn abgezogen: die Steuern und die Krankenkasse. Auf der Lohnabrechnung stehen nur AHV, IV, EO, ALV, NBU und die Pensionskasse. Die Steuern werden später separat in Rechnung gestellt, die Krankenkassenprämie stellt Ihnen die Versicherung monatlich in Rechnung. Wer aus einem Land kommt, in dem beides direkt vom Lohn abgeht, budgetiert deshalb leicht zu knapp.
Was ist die Serafe und muss ich sie zahlen?
Die Serafe ist die Radio- und Fernsehabgabe: CHF 335.00 pro Jahr und Haushalt. Ob Sie ein Fernsehgerät besitzen oder SRF schauen, spielt keine Rolle. Die Abgabe wird automatisch pro Haushalt erhoben, gestützt auf das Einwohnerregister. Viele Zugezogene sind von dieser Rechnung überrascht. Der Betrag ist bis 2029 festgelegt.
Wie viel Miete ist in der Schweiz üblich?
Als Faustregel höchstens ein Drittel des Einkommens. Viele Verwaltungen wenden diese Regel bei der Vergabe von Wohnungen an; wer deutlich darüber liegt, erhält die Wohnung in der Regel nicht. Der Rechner weist Sie darauf hin, sobald Miete und Nebenkosten diese Schwelle überschreiten.
Wie viel soll ich für die Steuern zurücklegen?
So viel, wie Sie voraussichtlich schulden. Der Steuerrechner zeigt Ihnen den Jahresbetrag für Ihre Gemeinde; geteilt durch zwölf ergibt das den Betrag, den Sie jeden Monat zurücklegen sollten. Viele Gemeinden bieten dafür Ratenzahlungen an.
Zählt der 13. Monatslohn ins monatliche Budget?
Besser nicht. Rechnen Sie mit zwölf Monatslöhnen und betrachten Sie den 13. als Reserve, aus der Steuerrechnung, Zahnarzt und Franchise bezahlt werden. Wer ihn ins Monatsbudget einrechnet, hat auf dem Papier mehr Geld zur Verfügung, als tatsächlich vorhanden ist.
Was ist ein realistischer Betrag für die Krankenkasse?
Das hängt von Kanton, Alter und Franchise ab und ist pro Person zu zahlen, Kinder eingeschlossen. Wie stark die Franchise die Kosten beeinflusst, zeigt der Franchise-Rechner: bei CHF 300.00 zahlen Sie eine hohe Prämie und wenig selbst, bei CHF 2’500.00 umgekehrt. Die aktuellen Prämien Ihrer Region finden Sie beim Bund unter priminfo.admin.ch.
Was gehört zu den Nebenkosten?
Heizung, Warmwasser, Hauswartung, Abwasser, Kehricht und je nach Vertrag der Kabelanschluss. Sie kommen zur Nettomiete dazu und werden meist akonto verrechnet, mit einer Abrechnung am Jahresende, die zu einer Nachzahlung oder Rückzahlung führen kann. Budgetieren Sie eher etwas grosszügiger.